Darstellendes Spiel

„Darstellendes Spiel“ richtet sich an die Schüler/innen der Klassen g8 und g9 und versteht sich als Alternative zur dritten Fremdsprache.
Wie die anderen WU – Angebote wird „Darstellendes Spiel“ für die Dauer von einem Schuljahr gewählt.

Ebenso wie in den übrigen Wahlpflichtkursen, findet auch im Darstellenden Spiel eine Leistungsbewertung statt.
Hier wird nicht ausschließlich „das Talent“ entscheiden, es geht vielmehr um Bereitschaft zur Mitarbeit, Zuverlässigkeit, Spontaneität und Kreativität.
Grundsätzlich gilt: Spielen kann man lernen!

Inhalt:

Ganz klar ist das Ziel unserer Arbeit die Aufführung eines Theaterstückes!
Da aber alle unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen (einige haben bereits Bühnenerfahrung, andere setzen sich erstmalig mit Rollenspiel auseinander), heißt unser erster Schritt: Die Gruppe wird spielfähig!
Darunter verstehen wir gezielte Übungen, die es ähnlich wie im Sport ermöglichen, sich auf Mitspieler einzulassen, ihnen zu vertrauen und dabei allerdings auch bestimmte Regeln zu beachten.

Wir erschließen uns den Raum „Bühne“ und den Rollen entsprechend nehmen wir Bewegungen und verschiedenste Körperhaltungen an.
Sprache bzw. Stimme ermöglichen es, unterschiedlichste Situationen und Stimmungen wiedergeben…und ganz wichtig: Stimme kann einen ganzen Raum ausfüllen!

Zu jeder Inszenierung gehören Bühnenbild, Kostüme, Requisiten, Beleuchtung…, Plakate, Programme und selbstverständlich auch ein Souffleur, der „aus der Patsche“ hilft.

Eine Inszenierung befasst sich beispielsweise mit einer literarischen Vorlage, also dem fertigen Stück eines Autors.
Schultheater kann aber auch heißen, Stücke zu verändern oder selbst zu schreiben.

Aktuell arbeiten wir an der Inszenierung des Jugendstückes „Machtspiel“, einem Stück „über Gruppen- und Machtstrukturen in einer Mädchen-Gang“ nDarstellendes Spiel2ach Marion Bryx (Deutscher Theaterverlag Weinheim).

 

Christina v. Bartenwerffer

Idstein, 02.02.2014