Sajm
bajn uu
„Sajm bain
uu“ klingt es zur Begrüßung an den
Projektnachmittagen „Mongolei“. 18 Kinder im
zweiten Schuljahr trafen sich mit Frau Wohnlich und Frau Thorwarth an
vier Nachmittagen zusätzlich zu ihrem Unterricht, um etwas
über die Mongolei zu erfahren. Die Projektnachmittage
erweitern den Sachkundeunterricht zum Thema „Familien sind
verschieden“.
Die Idee entstand aus der Unterstützung einer Grundschule in
dem Ort Burekhangai. Dort, am Rande des Steppengürtels, leben
die meisten Menschen als Nomaden und ziehen mit ihren Tierherden von
Pferden, Ziegen Schafen und Kühen über die weiten
Flächen des großen Landes in Innerasien. Das
Einkommen der Menschen reicht meist gerade für das
tägliche Überleben und die Eltern können
kaum für den Internataufenthalt, die Schulausrüstung
und -kleidung aufkommen. Mit 6-7 Jahren verlassen die Kinder ihre
Familien, um die Schule im nächsten Dorfzentrum zu besuchen.
An den Projektnachmittagen wurden viele Fragen behandelt anhand von
Erzählungen, Bildern und einem Film: „Wo liegt die
Mongolei?“ „ Welche Tiere leben dort?“
„wo leben die Menschen dort?“ „wie gehen
die Kinder zur Schule?“ ....
Mongolischer Tee und Gebäck wurde gekostet sowie ein
mongolisches Spiel hergestellt. Höhepunkt war sicherlich der
Besuch einer mongolischen Musikantin mit ihrer Pferdekopfgeige.
Zum Abschluss schrieben alle Kinder Briefe an die mongolischen Kinder.
Diese wollen an Hand von Bildern und Fotos, unsere Art zu leben, kennen
lernen. Die Briefe werden im Frühjahr überbracht.
Das Resumè Projektkinder: Schön war es.
Julia Thorwarth
