Eine Umfrage machen-Das kann nicht nur Zensus, sondern auch die 7Gb
Wie viele von Euch schon
mitbekommen haben, haben wir, die Klasse 7Gb, eine Umfrage zum Thema:
der Umgang von Jugendlichen mit Handys
im PoWi Unterricht bei Herr Brühl gemacht. Dabei wurde die Sekundarstufe befragt.
Es kamen dadurch viele interessant und unerwartet Dinge heraus.
Fast alle Schüler der Sekundarstufe besitzen ein Handy. Nur insgesamt 17 Schüler besitzen keines.
Die meisten Kinder (60%) bekommen ihr erstes Handy zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr.
Bis zu 20 Euro geben 78% der Handybesitzer im Monat für die Nutzung aus.
Viele Kinder bekommen die Handykosten vollständig bezahlt. Sie
werden von den Eltern, den Großeltern oder von sonstigen Personen
übernommen. Nur jeder Dritte muss sein Handy und die anfallenden
Kosten aus eigener Tasche bezahlen.
Der bevorzugte Tarif ist Prepaid., d.h. es fallen keine monatlichen
Grundgebühren an und die Kosten werden im Voraus durch den Kauf
einer Prepaidkarte bezahlt. Ein Viertel aller Befragten besitzt einen
Mobilfunk-Vertrag. Die Kosten werden hier nachträglich in Rechnung
gestellt. Erstaunlich ist, dass viele Kinder (25%) nicht wissen, welche
Art sie besitzen.
Auf Qualität und Funktion legen die meisten Schüler beim Kauf
des Handys großen Wert. Das Aussehen spielt nur eine Nebenrolle.
Es scheint, als ob es vielen Befragten „egal“ wäre,
was ihr Mobiltelefon in der Anschaffung kostet.
Am meisten wird das Handy für Anrufe und SMS genutzt. Jeder
Fünfte hört damit auch Musik. Nur wenige Kinder nutzen es zum
Spielen.
Das Handy spielt eine wichtige Rolle im Leben der Kinder. 80 % der
Befragten nutzen es oft bis sehr oft. Für sie ist das Handy
bereits „lebensnotwendig“. Nur Wenige benutzen es selten
bis gar nicht.
Aber bevor wir diese Ergebnisse hatten, mussten wir noch einiges
machen. Wir mussten uns Fragen ausdenken, Umfragebögen entwerfen
und diese von Schülern ausfüllen lassen. Dann wurden wir in
2er bzw. 3er Grüppchen aufgeteilt und jedem wurde eine Frage
zugeteilt. Die Stimmen haben wir danach auswerten und die Ergebnisse
vorgetragen. Es war zwar manchmal hektisch, aber alles in allem hat es
viel Spaß gemacht.
Das zeigt uns, dass man kein Profi sein muss um eine Umfrage zu machen.
Das kann jeder!
Jakob Ekert