Skifreizeit 2014 der TTS

Gruppenfoto
Nach intensiver Planung und körperlicher Vorbereitung (= Skigymnastik) trafen sich drei 7. Klassen am Samstag, den 29.3. früh morgens am Parkplatz der Autalhalle. Die Schülerinnen und Schüler der HR7, der G7 a und b freuten sich, dass es endlich losging. Der Doppeldeckerbus mit Anhänger bot genug Platz für alle 73 Teilnehmer und Begleiter.
Die Fahrt führte uns bei sonnigem Wetter durch grüne Frühlingslandschaften gen Süden. Auch unser Ziel das Montafoner Tal grünte frühlingshaft. Die weißen Berggipfel gaben uns jedoch noch Hoffnung auf Ski- und Snowboardspaß.

Zunächst mussten über 50 Schülerinnen und Schüler mit Wintersportmaterial ausgestattet werden. Die Ausleihe geschah durch geschultes Personal recht zügig, so dass die gesamte Gruppe gegen 18 Uhr das Abendessen in der Unterkunft einnehmen konnte. Das „JUFA“ (= Name der Unterkunft) ist ein modernes Gebäude mit tollen Freizeitmöglichkeiten. Eine kleine Sporthalle, ein Kletterpakour, eine Kletterwand, Tischtennisplatten, ein Balancierspielplatz und weitere Freizeitangebote bietet das JUFA. Zudem wurden die „WhatsApp“-Junkies am Abend mit drei Stunden kostenlosem WLAN-surfen befriedigt 😉

Auch die Mahlzeiten waren wirklich von hoher Qualität und schmeckten (fast) allen.

Am ersten Morgen ging es zur Gruppeneinteilung auf den Berg „Golm“. Ab der zweiten Mittelstation (oberhalb ca. 1600 m Höhe) lag tatsächlich Schnee. Und die Sonne lachte vom Himmel. Dieses „Kaiserwetter“ sollte uns bis zum letzten Tag erhalten bleiben.

Die Gruppen machten ihre Aufwärmübungen und begannen mit dem Ski- bzw. Snowboardunterricht. Die mittleren und Fortgeschrittenen Skifahrer wurden durch Herrn Jörg Haberhauer und Herrn Veisz betreut. Die „Ski-Starter“ wurden exzellent durch Frau Klingenberg, Faru Löffler und Herrn Böhm an die Sportart herangeführt. Hinzu kam an den ersten drei Tagen jeweils ein lokaler Skilehrer, der mit dem „Starter-Areal“ mit angemietet werden musste, da das Skigebiet sonst keine anfängertaugliche Piste aufweist. Die Snowboarderlehrer (Felix und Lorenz) begrüßten ihre Gruppen mit kleinen Kennernlern- und lustigen Aufwärmspielchen.

Da wir außerhalb der Hauptsaison im Skigebiet waren, hatten wir die Pisten, Liste und Hütten fast für uns alleine. Mittags trafen sich alle Gruppen an der Bergstation zur „Jause“. Am Nachmittag gab es noch einmal zwei Stunden Ski- oder Snowboardkurs.

Am dritten Tag wurde am Nachmittag kein Wintersport betrieben, sondern alle trafen sich zur rasanten Abfahrt mit dem Alpin-Coaster, einer Sommer- (wie Winter-)Rodelbahn, die Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h zulässt. Eine „Riesengaudi“ für alle!

Die Abendgestaltung war an einigen Tagen frei wählbar, an anderen Tagen gab es ein Programm, das Auswahlmöglichkeiten bot. Der Spieleabend wurde nach anfänglichem „mosern“ dann doch gut angenommen und hätte bei mehr Zeit gerne wiederholt werden können.

Bis auf wenige kleinere Verletzungen (Knöchel im Kletterparkour verstaucht, Schienbein und Ellebnbogen geprellt) sind alle heil wieder zurückgekehrt. Lernfortschritte waren bei allen Teilnehmern zu verzeichnen. Vor allem die „Starter“ haben wahnsinnige Fortschritte gemacht, so dass am Ende alle zumindest blaue Pisten fahren konnten. Eine Superleistung!

Das kleine Abschlussrennen (Slalom) mit abendlicher Siegerehrung war ein runder Ausklang einer erlebnisreichen und allen in guter Erinnerung bleibender Klassenfahrt.

Ein besonderer Dank geht hierbei an die anleitenden Lehrerinnen und Lehrer der Theißtalschule (inklusive Frau Schormann, die krankheitsbedingt leider nicht mitfahren konnte). Ebenso an Frau von Bartenwerffer, die sich rührend um die Kranken und „Verhinderten“ gekümmert hat. Zu guter Letzt auch ein Dank an unsere „externen“ Betreuer (Jörg Haberhauer, Felix Waldherr und Lorenz Fink) für die aufopferungsvolle und wirklich tolle Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern.

JV

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